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Im Nordosten Frankreichs gelegen, ist diese Region für ihre einzigartige Mischung aus französischer und deutscher Kultur bekannt, die sich in Architektur und Küche widerspiegelt. Straßburg, die größte Stadt, verfügt über eine prächtige gotische Kathedrale und eine malerische Altstadt, die als UNESCO-Welterbestätte anerkannt ist. Bekannt für ihre elsässischen Weine, besonders Riesling und Gewürztraminer, bieten die Weinstraßen der Region Gelegenheiten, lokale Weinberge und charmante Dörfer wie Riquewihr zu erkunden. Die Vogesen bieten Wander- und Radwege, während die Route des Vins reizvolle Städte, Fachwerkhäuser und traditionelle Gasthäuser mit Tarte Flambée präsentiert. Reich an Geschichte, bietet die Region eine Mischung aus mittelalterlichen Burgen und modernen europäischen Institutionen und ist damit ein faszinierendes Gebiet für gemütliche Erkundungen.

Sachsen liegt im östlichen Winkel Deutschlands, dort, wo die Elbe sich durch Sandsteinfelsen schneidet, bevor sie sich zu Weinbergen, alten Marktplätzen und stillen Flussstädten öffnet. Die Sehenswürdigkeiten liegen so nah beieinander, dass eine gemächliche Route durch die Region meist dem Fluss selbst folgt – von den Weinterrassen bei Meißen über die Felsplateaus oberhalb von Dresden bis zu den alten Handwerksstädten weiter östlich. Zwischen Pirna und Meißen weitet sich das Elbtal zu einem der kleinsten Weinanbaugebiete Deutschlands, einem schmalen Streifen terrassierter Weinberge, der vor Ort als Sächsische Weinstraße bekannt ist. Riesling und Müller-Thurgau wachsen an den steilen Hängen über dem Fluss, daneben Goldriesling, eine Rebsorte, die fast nirgendwo sonst zu finden ist. Kleine Weingüter rund um Radebeul und Diesbar-Seußlitz öffnen ihre Keller für Weinproben, und Radwege führen zwischen den Reben vorbei an barocken Villen und alten, in den Hang gebauten Weinpressen. Dresdens wiederaufgebaute Altstadt schmiegt sich an die Elbschleife. Die Steinkuppel der Frauenkirche erhebt sich über einem Platz mit barocken Fassaden, der Zwinger umschließt Höfe, die einst für höfische Feste genutzt wurden, und die Semperoper zeigt Opern in unmittelbarer Nähe zu Sammlungen alter Meister und Porzellan, die von den sächsischen Kurfürsten zusammengetragen wurden. Die Elbterrassen auf beiden Ufern bieten einen klaren Blick auf die Skyline und dienen eher dem Spaziergang als einer bestimmten Sehenswürdigkeit. Ein kurzes Stück flussaufwärts stellt Meißen seit 1710 Porzellan her, und die Manufaktur kennzeichnet ihre Stücke noch heute mit den blauen gekreuzten Schwertern, die ursprünglich zum Schutz des Rezepts eingeführt wurden. Die Werkstätten dort stehen Besuchern offen, und Dom und Burg der Stadt blicken von ihrer Hügelkuppe über den Weinbergen auf den Fluss hinab. Westlich der Elbe pflegt das bewaldete Erzgebirge eine andere Handwerkstradition: Drechsler und Schnitzer in Orten wie Seiffen fertigen seit Generationen Nussknacker, Räuchermänner und Weihnachtspyramiden – Arbeiten, die jeden Winter die Weihnachtsmärkte der Region füllen. Südöstlich von Dresden erheben sich die Sandsteinplateaus der Sächsischen Schweiz unmittelbar aus dem Wald. Tiefe Schluchten schneiden sich zwischen die flachen Bergrücken, und Wege führen hinauf zu Aussichtspunkten wie der Bastei, wo die Verwitterung den Sandstein zu Türmen, Bögen und schmalen Graten geformt hat. Maler der deutschen Romantik arbeiteten von genau diesen Felsvorsprüngen aus, und das Licht über dem Plateau wechselt bis heute im Tagesverlauf auf eine Weise, die die Landschaft berühmt machte, lange bevor sie zum Nationalpark wurde. Westlich von Dresden erzählt Leipzig einen anderen Teil der sächsischen Geschichte. Bach leitete fast drei Jahrzehnte lang die Musik an der Thomaskirche, und die Kirche hält bis heute regelmäßig Konzerte in dieser Tradition ab. Die Stadt gründete ihren Wohlstand auf Handelsmessen und Verlagswesen statt auf einem Fürstenhof, und diese ältere kaufmännische Energie zeigt sich heute in einer großen Studentenschaft, unabhängigen Buchhandlungen und Cafés sowie ehemaligen Baumwollspinnereien und Bahnanlagen, die zu Galerien und Ateliers umgebaut wurden. Weiter östlich bewahrt Bautzen seine alte Stadtmauer und eine Reihe von Türmen über der Spree und bleibt eines der Zentren sorbischer Kultur – einer slawischen Minderheit, deren Sprache, Tracht und Ostereier-Traditionen rund um die Stadt noch sichtbar sind, besonders zu Ostern. Nahe der polnischen Grenze bewahrt Görlitz lange Straßenzüge mit Gründerzeit- und älteren Fassaden, die das zwanzigste Jahrhundert weitgehend unbeschadet überstanden haben, was der Altstadt ein ungewöhnlich vollständiges und durchgängiges Erscheinungsbild verleiht. Feste prägen das sächsische Jahr in verschiedenen Winkeln der Region: Orgel- und Chorkonzerte füllen die Kirchen von Dresden und Leipzig, herbstliche Weinfeste öffnen die Keller der Elbtalstädte, und beleuchtete Holzpyramiden und geschnitzte Figuren füllen die Märkte des Erzgebirges durch den Dezember. Zwischen Weinhängen, Sandsteinbergen und alten Handwerks- und Universitätsstädten wirkt Sachsen weniger wie eine einzelne Sehenswürdigkeit als wie ein Geflecht verwandter Landschaften, jede geprägt von einem bestimmten Gewerbe oder einer Flussbiegung, und jede in bequemer Reichweite der nächsten.