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Zamora liegt oberhalb des Duero in Kastilien und León; die Altstadt ist geprägt von romanischen Kirchen, die größtenteils im zwölften und dreizehnten Jahrhundert entstanden. Die Zahl und der Erhaltungszustand dieser Bauwerke – von kleinen Pfarrkirchen mit reich verzierten Portalen bis zur Kuppelkathedrale – verleihen der Stadt einen architektonischen Charakter, wie man ihn kaum anderswo findet. Unterhalb der Stadtmauern überspannt eine mittelalterliche Steinbrücke den Fluss, und Wege entlang der Ufer verbinden die historische Altstadt mit Grünflächen auf beiden Seiten des Wassers.
Die Stadt liegt nahe der Weinregion Toro, wo die Rebsorte Tempranillo, hier Tinta de Toro genannt, auf alten, niedrig erzogenen Reben wächst und einige der körperreichsten Rotweine Spaniens ergibt. Weinbars und Geschäfte im Zentrum von Zamora führen diese lokalen Etiketten neben regionalen Gerichten wie Bacalao (gesalzener Kabeljau) und Lammbraten.
Die Karwoche in Zamora zieht Besucher mit ihren feierlichen, traditionsreichen Prozessionen an, die zu den angesehensten in Spanien zählen. Außerhalb dieser Woche geht es gemächlich zu: steinerne Plätze, kleine Museen und ruhige Ausblicke auf den Duero belohnen ein langsames Erkunden der Altstadt.