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Rauma ist eine Küstenstadt im Westen Finnlands, die die größte einheitliche Holzstadt der nordischen Länder bewahrt – eine UNESCO-Welterbestätte, wo über 600 Holzgebäude ein lebendiges Viertel aus farbenfrohen Fassaden und schmalen Kopfsteinpflasterstraßen schaffen. Das Altstadtviertel von Rauma bewahrt seinen authentischen maritimen Charakter mit traditionellen Geschäften, Cafés in historischen Häusern und lokalen Klöpplerinnen, die die jahrhundertealte Tradition der Klöppelspitze fortsetzen. Das maritime Erbe der Stadt ist im funktionierenden Hafen, den historischen Kirchen und der gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtstruktur sichtbar. Raumas einzigartiger Dialekt, für andere Finnen fast unverständlich, trägt zu ihrem besonderen Charakter bei. Jenseits der Holzstadt finden Besucher Sandstrände und Zugang zum Schärengürtel des Bottnischen Meerbusens.